zeitverschiebung


Die Zeitverschiebung ist ein Phänomen, welches speziell bei Langstreckenflügen nicht selten für einen Jetlag sorgt. Aufgrund der unterschiedlichen Verhältnisse an verschiedenen Orten der Welt, herrscht an einigen Orten eine unterschiedliche Zeit. Dies ist ganz einfach durch die Stellung von der Erde zur Sonne bedingt. Während die Sonne in Deutschland um 12 Uhr Mittags scheint, ist sie in vielen Teilen der USA fast komplett verschwunden.

Der Grund für die Zeitverschiebung ist also die Tatsache, dass die Sonne nicht beide Erdhälften gleichzeitig beleuchten kann. Während es auf der einen Seite dunkel ist, ist es auf der anderen Seite hell. Die Zeit ist grundsätzlich aber weniger von der Entfernung abhängig, sondern vom jeweiligen Längengrad des Landes. Fliegt das Flugzeug entlang eines Breitengrades, ändert sich die Zeit nicht. Wechselt es allerdings zu einem anderen Längengrad, hat dies eine Zeitverschiebung von einer Stunde zur Folge. Denn die unterschiedlichen Längengrade haben einen unterschiedlichen Winkel zur Sonne. Werden mehrere Längengrade überschritten, wird die Zeit pro Längengrad um eine Stunde verschoben.

In Deutschland und Frankreich herrscht zum Beispiel die gleiche Zeit, weil sich beide Länder im gleichen Längengrad befinden. Großbritannien hingegen befindet sich auf einem anderen Längengrad, weshalb hier eine Zeitverschiebung von einer Stunde der Fall ist.