Sternschnuppen im Urlaub beobachten


Sternschnuppen faszinieren uns seit Anbeginn der Zeit. Sie scheinen von einem besonderen Zauber umgeben zu sein. Viele Sagen und Mythen ranken sich um die Sternschnuppen. Im Volksglauben heißt es, sie würden Wünsche erfüllen. Ob dies wirklich zutrifft, darüber lässt sich natürlich streiten. Zweifelsohne sind herabfallende Sternschnuppen ein schöner Anblick. Wer Sternschnuppen beobachten möchte, der sollte jedoch einige Punkte beachten, um tatsächlich Erfolg zu haben. Wie man die Nächte mit den größten Chancen ermittelt, darüber soll der folgende Artikel Aufschluss geben. Weiterhin möchten wir erklären, was es mit den geheimnisvollen Sternschnuppen aus wissenschaftlicher Sicht auf sich hat.

Was sind Sternschnuppen?

Sternschnuppen werden manchmal als fallende Sterne bezeichnet. Dies ist jedoch nicht richtig. Bei einer Sternschnuppe handelt es sich um einen kleinen Gesteinsbrocken oder um Staubkörner aus dem Weltall. Diese sind in die Erdatmosphäre geraten und verglühen dort. Wir auf der Erde sehen diesen Prozess des Verglühens in Form einer „Sternschnuppe“. Die kleinen Gesteinsbrocken werden auch als Meteoriten bezeichnet. Sie stammen meist von einem Kometen oder Asteroiden. Sie können aber auch durch Einschläge auf dem Mars oder Mond in den Weltraum geschleudert worden sein. Die kleinen Steinchen, die wir als Sternschnuppen sehen, kursieren meist schon mehrere Millionen Jahre durch das Weltall.

Wann ist der günstigste Zeitpunkt, um Sternschnuppen zu beobachten?

Sternschnuppen können grundsätzlich zu jeder Zeit und überall auftreten. Besonders viele Sternschnuppen lassen sich jedoch während eines Meteorschauers beobachten. Wann es zu so einem sogenannten Sternschnuppenregen kommt, verrät ein Sternschnuppenkalender. Im Internet gibt es zahlreiche zuverlässige Kalender, welche die Daten des nächsten Meteorschauers anzeigen. Die Meteorschauer erreichen zumeist in einer bestimmten Nacht ihren Höhepunkt. Dann ist die Wahrscheinlichkeit besonders hoch, eine Sternschnuppe am Nachthimmel zu entdecken. Allerdings sind auch die Wetterbedingungen von Bedeutung. Bei bewölktem Himmel ist die Chance sehr gering, eine Sternschnuppe zu sichten. Ein klarer Nachthimmel verspricht größeren Erfolg.

Weiterhin ist die Wahl des richtigen Beobachtungsplatztes wichtig. Sternschnuppen sind oftmals blass und lediglich für einen Sekundenbruchteil sichtbar. Daher empfiehlt es sich, einen besonders lichtarmen Ort aufzusuchen.

Auch die Himmelsrichtung spielt eine Rolle. Bei einem Sternschnuppenregen (Meteorschauer) gehen die meisten Sternschnuppen von einem bestimmten Punkt am Himmel aus. Dieser Ausgangspunkt wird als Radiant bezeichnet. Sternschnuppen können sich über den halben Nachthimmel bewegen. Dennoch erhöhen sich die Chancen auf eine sichtbare Sternschnuppe beträchtlich, wenn man weiß, in welcher Himmelsrichtung sich der Radiant befindet. Um einen Meteorschauer zu beobachten, ist die bequeme Rückenlage ratsam. So hat man den besten Blick in den Nachthimmel.