Das kleine Städtchen Weiden

Weiden in der Oberpfalz ist ein kleines Städtchen inmitten der oberpfälzischen Provinz. Seit 779 Jahren besteht und wächst die Stadt und verändert sich von Jahr zu Jahr aufs Neue. Bekannt ist es nicht nur für die vielen Anlagen, welche im Namen des Komponisten Max Reger gebaut wurden, sondern auch für die weltweit verkauften Produkte der Porzellanfabrik Seltmann Weiden. Doch was genau hat die Hochschulstadt Weiden noch alles zu bieten?

Historische Anblicke überall

Ob es in der Innenstadt selbst ist oder man sich in die Wohnviertel zurückzieht, immer wieder wird einem bewusst, dass der altertümliche Wert in Weiden sehr vorrangig ist. Der wohl beliebteste Ort in ganz Weiden ist die historische Altstadt. Die Reihenhäuser im Stil der Renaissance werden perfekt durch das Kopfsteinpflaster hervorgehoben. Der knapp 500 Meter lange Bereich ist umgeben von unzähligen Shopping-Möglichkeiten. Aus den meist denkmalgeschützten und unscheinbaren Gebäuden entpuppt sich so manche Designer Boutique, schickes Stadt-Café oder alt-bayerisches Restaurant. Viele Highlights werden ebenso am Oberen Markt gefeiert, wie z.B. der wöchentliche Mittwochs- und Samstagsmarkt, welcher bereits seit über 500 Jahren immer wieder stattfindet. Ebenso wie der alljährliche Christkindlmarkt mit seinen zum Mitsingen einladenden Weihnachtsmusik an jedem Glühweinstand.

Doch nicht nur die Altstadt alleine zeigt ein schönes Bild in der Landschaft. Zwischen den verträumten, romantischen Gassen verbergen sich einige Kirchen, die ebenfalls Aufmerksamkeit verdienen. Obgleich die St.-Michaels- und Josefskirche im Zentrum der Stadt oder die Herz-Jesu- und Elisabethkirche am Rande von Weiden, jedes Gotteshaus besitzt seinen eigenen Charme. Vor allem zu Festtagen werden die Kultstätten von den verschiedenen Glaubensgemeinschaften wunderschön geschmückt und versetzt tatsächlich Jeden in Staunen.

Kunst und Kultur mit Freizeit verbinden

Doch hat Weiden mit seinen über 42.000 Einwohnern einiges mehr zu bieten, als nur seine alte, jedoch malerische Geschichte. Sei es ein Sommerfestival nach dem anderen im Rahmen der Kultur oder eine Statue oder ein Gebäude, welche zu Ehren ansehnlicher Persönlichkeiten gebaut wurden. So oder so gibt es sowohl für junge Leute, die nach der Modernen streben, als auch für die älteren Herrschaften, welche die Vergangenheit gerne ausgraben, genügend zu erkunden. Unter anderem ist der Max-Reger-Park angrenzend zur Innenstadt der perfekte Ort um diese zwei Kontraste klar und deutlich zu erkennen. Neben der im Jahre 1738 erbauten Nepomuk-Kapelle befindet sich der 67 Jahre junge Triton-Springbrunnen. Umringt von einer Scharr von Blumen steht der Brunnen ebenfalls auf der Nordseite des Parks und ist ein Genuss für die Augen.

Interessenten an Porzellan und dessen Geschichte werden sich im Internationalen Keramik-Museum sehr wohl fühlen. Seit bereits 30 Jahren existiert das Museum, welches die Schätze der Keramikgeschichte von über sieben Jahrtausenden präsentiert. Auch für Bahn-Liebhaber hält die Stadt Weiden etwas bereit. Gegründet vom Modelleisenbahn-Club Weiden besteht das Eisenbahnmuseum nun seit über 46 Jahren. Man bekommt nicht nur einen Einblick auf deren Sammlung von über 4.000 Fahrzeugmodellen, sondern kann auch bei der 62m² großen, vollautomatisierten Modellbahnanlage jeden Erwachsenen wieder zum Kind werden lassen.

Kulturell ist auch die Tanzschule Höllriegl von Interesse. Hier hat man die Gelegenheit, spannede Tanzkurse wahrzunehmen. Ob für Singles oder Paare, mit einem Tanz bringt man Freude in sein Leben und kann so die Kultur in Weiden in vollen Zügen in sich aufnehmen.