Top 5 Sehenswürdigkeiten Kiew


Kiew ist die Hauptstadt der Ukraine. Die Stadt ist vor allem für ihre weltlichen Denkmäler, ihre religiöse Architektur und ihre zahlreichen Geschichtsmuseen berühmt. Im Hinblick auf den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine scheuen sich heutzutage viele Menschen, nach Kiew zu reisen. Das ist schade, denn in Kiew gibt es viele unvergessliche und geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Der Majdan

Der Majdan symbolisiert den Freiheitskampf der Ukrainer. Die Unabhängigkeitssäule mit ihrer goldenen Dame an der Spitze ist das Wahrzeichen des Platzes. Bei dem Majdan handelt es sich um den größten und zentral gelegensten Platz in Kiew. Der sogenannte Unabhängigkeitsplatz wird auch heute noch für Demonstrationen genutzt. Große Aufmerksamkeit erfuhr der Majdan im Jahre 2004. Damals wurde gegen den Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen demonstriert. In den Jahren 2013 und 2014 fanden die teilweise gewalttätigen Euromaidan-Proteste statt. Zahlreiche Fotos, Denkmäler und Kerzen erinnern heute an die Verstorbenen. Ein Besuch auf dem Majdan erinnert vor allem daran, wie wichtig Frieden ist.

Das Goldene Tor von Kiew

Das Goldene Tor von Kiew, in der Landessprache „Zoloti Vorota“, ist ein befestigtes Stadttor aus dem 11. Jahrhundert. Es diente bis ins 19. Jahrhundert als Stadttor und darf daher unter den Top 5 Sehenswürdigkeiten in Kiew nicht unerwähnt bleiben. Rund um den Platz laden zahlreiche Cafés und ein kleiner Park zum Verweilen ein. Unweit vom Goldenen Tor befindet sich das Ritterhaus. Dieses wurde im Jahre 1898 für einen polnischen Magnaten im Stil eines mittelalterlichen Schlosses errichtet. Das Ritterhaus bietet ein einmaliges Fotomotiv.

Das Höhlenkloster von Kiew

Die goldenen Kuppeln des Höhlenklosters sind bereits aus der Ferne gut zu erkennen. Das Höhlenkloster ist das größte Heiligtum der orthodoxen Christen in der Ukraine und gilt mittlerweile als UNESCO Weltkulturerbe. In unmittelbarer Nähe des Klosters befindet sich die Mutter-Heimat-Statue, welche an die sowjetische Vergangenheit erinnert. Das Kloster teilt sich in die sogenannte untere und obere Lavra auf. Die untere Lavra beherbergt die berühmten künstlich geschaffenen Höhlen. Ein Teil dieser Höhlen kann kostenlos besichtigt werden. Wer die obere Lavra besichtigen möchte, der muss dafür Eintritt zahlen. Im oberen Bereich befindet sich unter anderem auch die Uspenski-Kathedrale.

Sophienkathedrale

Vom nördlichen Majdan und vom Goldenen Tor gelangt man zur Sophienkathedrale. Die grünen und goldenen Kuppeln sind bereits von Weitem sichtbar. Der Kirchenkomplex wurde im 11. Jahrhundert errichtet, über die Jahrhunderte hinweg mehrmals zerstört und erneut aufgebaut. Heute ist die Sophienkathedrale ein UNESCO Weltkulturerbe. In der Kathedrale soll Überlieferungen zufolge Jaroslaw der Weise begraben liegen, der als erster christliche Fürst am Aufstieg Kiews beteiligt war.

Andreassteig

Die Andreaskirche sticht besonders durch ihre türkise Farbe hervor. Die Kirche befindet sich an einer der ältesten Straßen Kiews, dem sogenannten Andreassteig. Der Andreassteig gilt als die Straße der Künstler. Rund um die Kirche befinden sich zahlreiche Souvenirstände.