Pleite für Thomas Cook: Was wird mit den Angestellten?


Heute traf die Nachricht ein, dass der Reiseanbieter Thomas Cook die Insolvenz anmelden musste. Diese Nachricht traf die meisten Menschen doch sehr überraschend. Überall auf der Welt sitzen heute Reisende an den Flughäfen fest, deren Tickets von Thomas Cook keine Gültigkeit mehr besitzen. Sie müssen nun mit der Hilfe des jeweiligen Personal an den Flughäfen eine Lösung finden. Ob diesen Leuten ein Schadensersatz zusteht oder nicht, ist in diesem Moment noch fraglich. Fest steht jedoch, dass die Pleite von Thomas Cook weite Kreise ziehen wird. Denn davon sind zwar vor allem die Urlauber betroffen, aber natürlich sind auch jede Menge Arbeitsplätze in Gefahr. Der britische Konzern muss nun regeln, ob die Mitarbeiter vielleicht in einem anderen Konzern eine Übernahme erfahren dürfen oder ob sie erst einmal vor der Arbeitslosigkeit stehen. So sind also tausende Arbeitsstellen in Gefahr.

Thomas Cook war ein bekannter Reiseanbieter

Das Aus von Thomas Cook ist in der Tat eine große Überraschung gewesen, denn das britische Reiseunternehmen ist ein großer Name in der Branche. Zudem war dieser Anbieter bei den Urlaubern durchaus beliebt. Man fand dort Reisen in aller Welt zu günstigen Preisen. Mit Thomas Cook wird also ein weiterer großer Name aus der Branche verschwinden und natürlich fragen sich die Menschen, was die Gründe hinter der Pleite von Thomas Cook sind.

Billigpreise schädigen die Branche

Natürlich kann man an dieser Stelle erst einmal nur über die Gründe für die Insolvenz von Thomas Cook spekulieren. Aber die Branche der Tourismus hat schon seit langer Zeit mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Schuld daran ist unter anderem der Preiskampf, welcher dafür sorgt, dass die Anbieter immer preiswerter werden müssen und unter dem Strich nicht mehr viel verdienen. Die günstigen Preise spielen den Reisenden zwar in die Karten, doch sie stellen einen Genickbruch für die Anbieter dar. Mit Thomas Cook ist nun ein weiterer Vertreter vor dem Aus.