Das Land der aufgehenden Sonne

Weit entfernt im Pazifischen Meer befindet sich die über 370.000km² große Insel namens Japan. Für viele Menschen ist es ein wissbegieriges Land voller intellektueller Geister, welche die Weltwirtschaft vorantreiben. Manche finden dort Zuflucht zwischen den historischen Zeremonien und den traditionellen Kimonos. Wiederum Andere können in Japan ihre eigene Welt aufbauen und erleben. Doch was genau bewegt die Menschen dazu, dieses Land zu bereisen?

Japan hautnah erleben

Ein so vielseitiges Land kann nicht an einem Tag erkundet werden. Jedoch ist ein wochenlanger Trip einfacher zu planen, wenn man bei den offensichtlichen Zielen bleibt. Japans Hauptstadt bietet daher den perfekten Start einer Reise. Knapp 10 Mio. Menschen wohnen in Tokio und jeder Einzelne führt tagtäglich sein eigenes Leben. Schnell verliert man daher den Überblick, wenn man an der berühmten Shibuya Crossing steht und das bunte Treiben der unendlichen Menschenmasse beobachtet. Das französisch inspirierte Merkmal der östlichen Hauptstadt ist der 1958 erbaute Tokyo Tower. Allerdings ist der 333 meterhohe Turm im Gegensatz zu seinem Pendent ein Fernsehturm, welcher 24 Radio- und Fernsehprogramme ausstrahlt. Neben dem Kaiserpalast im Stadtteil Chiyoda gibt es unzählig viele historische Gebäude in der Millionenstadt. Wie zum Beispiel auch der Shinto-Meiji-Schrein in Shibuya ist ebenfalls der buddhistische Senso-ji-Schrein in Asakusa eins der beliebtesten Touristenattraktion in ganz Tokio. Auch für Jugendliche gibt es neben der Geschichte und der Landschaft noch einige Besonderheiten, die ein Otaku-Herz höherschlagen lassen. Während süße Katzenmädchen in Maid-Kostümen auf einen in Akihabara warten, wird man von umwerfenden und folgsamen Butlern in Ikebukuro empfangen. Die bunte Vielfalt der japanische Zeichenkultur verzaubert hier einen in eine besondere Welt.

Vielseitigkeit kennt keine Grenzen

Doch nicht nur in Tokio gibt es viel zu sehen. Die restlichen Touristenziele bieten ebenso ihr eigenes Paradies. Die Hafenstadt Osaka ist für die vielfältigen Imbissbuden und der Burg Osaka aus dem 16. Jahrhundert bekannt. Wohingegen Kyoto für seine Schönheit und der Tradition berühmt wurde. Allseits beliebt hierbei ist vor allem der Fushimi-Inari-Taisha-Schrein. Die meisten Leute erkennen den Schrein eher an den Alleen, welche von tausenden aneinandergereihten „torii“ (Tore) den Weg zum Hauptschrein weisen.

Wem die Vielzahl an Menschen und das Stadtleben zu viel fürs Gemüt wird, kann sich an ruhigen Strandpromenaden ausruhen. Im Südwesten Japans befindet sich die Präfektur Okinawa, die aus 150 verschiedenen Inseln besteht. Inselhopping und entspannte Tage am Strand sind bei dem meist einwandfreien Wetter und dem strahlend blauen Meer kaum zu vermeiden. Selbst wenn man das Meer Leid ist, gibt es eine Alternative in Japan zu bieten. Mit nur rund 5 Mio. Einwohner geht es deutlich ruhiger auf Hokkaido zu. Bespickt mit endlos vielen Vulkanen und Skimöglichkeiten, kann man nirgends die Landschaft mehr genießen als auf der Nordinsel Japans.

Und alle, die sich kulinarisches fortbilden möchten, sollten nicht nur Sushi-Restaurants aufsuchen, sondern den Sprung ins kalte Wasser wagen und so manche unscheinbare Gasse einer Stadt untersuchen. Gerade in den kleinen Läden oder den einfachen Imbissbuden findet sich das beste Essen. Von Tintenfisch am Spieß und rohen Lachs, bis hin zum gewohnten Schweine- und Rinder- oder sogar Pferdefleisch. Sogar mit jeglicher veganen und ins Besondere vegetarischen Variation gibt es in Japan alles, was das Herz begehrt.