Eine Safari machen


Zumindest einmal im Leben in Afrika auf Safari zu gehen, das zählt zum Traum vieler Menschen. Und das aus gutem Grund: Nirgendwo auf der Welt kommt man Großwild so nahe wie in der afrikanischen Savanne. Eine Safari ist ein unvergleichliches, beeindruckendes und zugleich lehrreiches Erlebnis für alle Sinne. Worauf sollte man achten, wenn man beabsichtigt, auf Safari zu gehen? Darüber soll der folgende Artikel einen ersten Überblick verschaffen.

In welchen afrikanischen Ländern kann man auf Safari gehen?

Die beliebtesten Ziele für einen Safariurlaub sind Kenia, Tansania, Botswana, Namibia und Südafrika. Dort streifen Herden von Zebras, Gnus und Elefanten durch die Savannen. Die Chancen, Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, sind in oben genannten Ländern am größten. Aber auch in den Nachbarländern Malawi, Mosambik, Sambia und Simbabwe wird der Safaritourismus ausgebaut. Tipp: Wer gerne einmal Gorillas und Schimpansen in freier Natur sehen möchte, der sollte nach Uganda oder Ruanda reisen. In Südafrika hat man darüber hinaus die Möglichkeit, Safari und Kulturerlebnisse miteinander zu verbinden, z.B. bietet sich eine anschließende Städtereise nach Kapstadt an.

Safari ist nicht gleich Safari

Im Laufe der Jahre hat sich das Spektrum an Safarireisen stark erweitert – von Camping bis Luxussafari ist alles dabei. Weiterhin variiert der Zeitraum stark. Je nach Route kann eine Safari entweder dreißig Tage oder auch nur drei Tage dauern. Weiterhin ist zu entscheiden, ob man sich einer Reisegruppe anschließen oder eine auf die persönlichen Wünsche zugeschnittene Privatsafari buchen möchte. Letzteres dürfte sicherlich auch eine Frage des Geldbeutels sein. Wichtig ist vor allem, sich bewusst zu machen, dass man auf die Südhalbkugel in andere Klimazonen reist. Darauf sollte man sich vorbereiten. Entfernungen werden anders bemessen, Großstädte sind seltener, Einkaufsmöglichkeiten dadurch begrenzt. Aber gerade dieser Einblick in fremde Welten macht eine Afrikareise so außergewöhnlich spannend.

Gibt es eine Art „Safari-Saison“?

Wann die beste Zeit für eine Safari ist, lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. Es hängt vor allem davon ab, was der Reisende sehen und erleben möchte, ob er sich für Süd- oder Ostafrika entscheidet und welche Klimabedingungen am Reiseziel herrschen. Liegt der Fokus auf Tierbeobachtungen, ist eine Reise außerhalb der Regenzeit anzuraten. Im Osten Südafrikas regnet es zwischen November und April, in Kenia und Tansania gibt es eine große und eine kleine Regenzeit. Die kleine Regenzeit dauert von November bis Dezember. Die große Regenzeit folgt von Mitte März bis Anfang Juni.