Buchautorin Stephanie Pinkowsky im Interview über den Schreibwettbewerb: Das Gute im Leben


Stephanie Pinkowsky wurde am 3. Januar 1992 geboren und hat inzwischen vier Romane veröffentlicht. Mit dem Juryposten bei dem Schreibwettbewerb ''Das Gute im Leben'' von der Gemeinde Witzin und dem Buchautor Dominic Böhm, tritt sie ihren ersten Posten in einer Wettbewerbsjury an.

Was erhoffen Sie sich von den Einsendungen?

Stephanie: In erster Linie hoffe ich, dass wir mit diesem Wettbewerb viele junge Autoren animieren, sich etwas zu trauen und ihr Talent zu zeigen. Schreibwettbewerbe sind ein guter Einstieg ins Schriftstellerleben. Ich habe meine Laufbahn auch mit Wettbewerben begonnen. Darüber hinaus bin ich gespannt auf die Vielfältigkeit der Einsendungen. Das Gute im Leben bedeutet schließlich für jeden etwas anderes.

Sitzen Sie zum ersten Mal in einer Jury?

Stephanie: Ja, ich sitze zum ersten Mal in einer Jury. Das ist für mich eine große Ehre und Herausforderung zugleich. Auf diese neue Aufgabe bin ich sehr gespannt. Gleichzeitig bin ich mir der Verantwortung bewusst. Ich freue mich schon sehr auf die Einsendungen.

Worauf achten Sie bei den Geschichten und Gedichten?

Stephanie: In erster Linie achte ich darauf, dass mich die Geschichten und Gedichte überzeugen und mitreißen. Natürlich spielt der Schreibstil eine ebenso wesentliche Rolle. Gerade bei Jungautoren, die ich als „ungeschliffene Diamanten“ betrachte, erwarte ich jedoch keine Perfektion. Aber ein reifes und vielfältiges Ausdrucksvermögen, Fantasie und Talent müssen vorhanden sein. Eine korrekte Grammatik und Rechtschreibung sind wünschenswert. Grobe Fehler sollten nicht sein, kleine „Vertipper“ passieren jedem.

Was ist für Sie das Gute im Leben?

Stephanie: Das Gute im Leben ist für mich meine Familie und mein Zuhause. Darüber hinaus bin ich unendlich dankbar, dass ich und alle Menschen, an denen mir liegt, glücklich und gesund sind. Neben den großen Werten wie Familie und Gesundheit besteht das Gute im Leben für mich aus vielen kleinen Dingen. Das Gute im Leben ist für mich ein Sommertag an einem ruhigen Badesee, wenn ich Wasser und Wind spüren kann. Das Gute im Leben ist mein Garten, der zu dieser Jahreszeit wunderschön blüht. Das Gute im Leben ist ein Kaffee am Morgen und ein riesiger Eisbecher am Abend. Ich könnte noch viele Dinge mehr aufzählen.

Darüber würden Sie auch bei diesem Contest schreiben?

Stephanie: Ich denke schon. Der Fokus wird viel zu selten auf die kleinen Dinge gelegt. Aber gerade in diesen kleinen Dingen liegt das Gute im Leben verborgen. Ich glaube, das ließe sich in einer Kurzgeschichte gut umsetzen. Ich bin wie gesagt sehr gespannt, was andere Menschen als das Gute im Leben betrachten.

Der Sieger/Die Siegerin darf die Geschichte bei einem Live-Auftritt vorlesen. Haben Sie Tipps gegen Lampenfieber?

Stephanie: Ich muss gestehen, mir macht Lampenfieber selbst noch manches Mal zu schaffen. Aber ein bisschen Lampenfieber ist normal, ansonsten wäre die Situation ja nichts aufregendes oder besonderes. Am besten hilft gute Vorbereitung. In diesem Fall: Den Text laut und mit Betonung lesen üben. Je sicherer man dies beherrscht, umso sicherer und ruhiger fühlt man sich innerlich. Gute Vorbereitung hilft meiner Erfahrung nach am besten gegen Lampenfieber.