Ausflüge nach Witzin


Witzin ist eine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Die Gemeinde Witzin ist von Wald und Flüssen umgeben. Daher ist die Gemeinde ein sehr beliebtes und idyllisches Ausflugsziel. Was man in Witzin und Umgebung erleben kann und welche Sehenswürdigkeiten es zu besichtigen gibt, darüber soll der folgende Artikel einen hilfreichen Überblick verschaffen.

Wandern und Radfahren bei Witzin

Die Umgebung rund um Witzin ist ein Paradies für Wanderer und Radfahrer. Wunderbare Strecken laden ein, dem Outdoorsport nachzugehen. Eine Wanderung ins nahegelegene Warnow Tal oder rund um den Hase und Igel Schlieffenberg ist sehr idyllisch. Diese Strecken eignen sich auch für Wanderer mit geringerer Kondition. Wer gerne am Wasser sein möchte, für den empfiehlt sich eine Wanderung rund um den Neuklostersee oder eine Tour entlang des Sieben – Seen – Wegs. Wer sich ein wenig mehr verausgaben möchte, der kann sich eine Wanderung rund um den Schweriner See vornehmen.

Mit dem Rad lohnt sich eine Tour rund um das Sternberger Seenland oder in das südliche Mecklenburger Parkland.

Für Wasserliebhaber kommen weiterhin Bootstouren in Frage, z.B. von Sternberg durch das Warnowdurchbruchtal nach Eickhof oder die Schweriner – Seen – Tour.

Spätromanische Dorfkirche Witzin

Als bekannteste Sehenswürdigkeit ist die spätromanische Dorfkirche in Witzin zu nennen. Bei der Kirche handelt es sich um einen einschiffigen Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert im romanisch - gotischen Übergangsstil. Das Bauwerk wurde auf 1275 datiert. Die spätromanische Dorfkirche zählt zu den ersten Steinkirchen um Sternberg. Sie verfügt über einen rechteckigen Kastenchor samt einer Nordsakristei. Der quadratische Westturm besteht im unteren Teil ebenfalls aus Feldsteinen. Das Obergeschoss besteht aus Backstein. Der Turmhelm, welcher eine spitze Form aufweist und mit Schindel gedeckt ist, konnte auf 1441 datiert werden. Die innere Einrichtung ist aus dem 19. Jahrhundert im neugotischen Stil. Die Holzausstattung ist aus dem Jahre 1862. Die spätromanische Dorfkirche kann besucht werden und bietet darüber hinaus ein wundervolles Fotomotiv.