Was ist ein All-Inclusive Urlaub?


All-Inclusive suggeriert vielen Menschen ein Gefühl von „wunschlos glücklich“ im Urlaub. Ein weiterer Vorteil ist die bessere Planbarkeit der Gesamtkosten. Da die Verpflegung samt Getränken und Snacks gesichert ist, fallen hierfür keine zusätzlichen Kosten an. Doch ist bei einem All-Inclusive Urlaub wirklich alles inklusive? Hier lohnt es sich genauer hinzuschauen. Die Definition kann von Hotel zu Hotel abweichen. Grundsätzlich sind bei einem All-Inclusive Urlaub mindestens drei Mahlzeiten, Snacks und lokale Getränke inbegriffen. Zusätzlich können noch Sport- oder Wellnessangebote dazugehören. Die „Kostenfallen“ liegen im Detail versteckt. Eventuell kann es vorkommen, dass die Getränke nur zu den Mahlzeiten inklusive sind oder zusätzliche Kosten für WLAN oder Liegestühle anfallen. Darüber sollte man sich vorab genau informieren, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Lohnt sich ein All-Inclusive Urlaub für jeden?

Die Vorteile eines All-Inclusive Urlaubs liegen klar auf der Hand. Doch nicht für jeden lohnt sich die Reichhaltigkeit. Viele Urlauber bevorzugen die Halbpension bestehend aus Frühstück und Abendessen, weil sie drei reichhaltige Mahlzeiten samt Snacks gar nicht schaffen. Damit würde sich der Preis für All-Inclusive nicht rechnen. Auch möchte nicht jeder im Urlaub Alkohol trinken. Werden vom Hotel Sport- und Wellnessangebote zur Verfügung gestellt, sollte man ebenfalls einmal nachrechnen. Wenn man diese Angebote nicht täglich wahrnehmen möchte, ist es oftmals günstiger, die Aktivitäten einzeln zu buchen.

In welchen Ländern lohnt sich All-Inclusive?

Nicht in allen Ländern lohnt sich ein All-Inclusive Urlaub. Reiseexperten empfehlen es beispielsweise nicht in den klassischen Urlaubsländern wie Spanien, Italien, auf den griechischen Inseln, auf Mallorca und auf den Kanaren. Dort ist die touristische Infrastruktur so gut ausgebaut, dass man auch außerhalb der Hotelanlage preisgünstige und gute Restaurants findet. In Ländern, in denen es keine touristische Infrastruktur gibt, lohnt sich All-Inclusive durchaus. Dazu gehören:

  • Tunesien
  • Ägypten
  • Bahamas
  • Dominikanische Republik

Allerdings sollte man darauf achten, ein Hotel mit mindestens vier Sternen zu wählen. Darunter ist die Qualität des Essens oft nicht optimal.

Verschiedene Abstufungen von All-Inclusive

All-Inclusive ist nicht gleich All-Inclusive. Neben der klassischen Variante gibt es weitere Abstufungen. Bei All-Inclusive Light umfasst das Angebot drei Mahlzeiten am Buffet, einen Softdrink und kleine Snacks. Bei All-Inclusive Soft ist kein Alkohol inbegriffen. Wählt man All-Inclusive Premium, sind Markengetränke sowie Alkohol im Preis enthalten. Die Minibar darf kostenlos benutzt werden und wird täglich aufgefüllt. Bei vielen Veranstaltern gehören auch zusätzliche Leistungen dazu, wie z.B. Sportangebote. Ultra All-Inclusive umfasst nicht nur die Rundumverpflegung in der Anlage, sondern auch Mahlzeiten in einigen einheimischen Restaurants.